Ablauf der Hypnose

Vorbereitung

  • Intensives Vorgespräch mit Aufklärung, Informationen und genaue Erklärungen zur Vorgehensweise sowie Mitgabe entsprechender schriftlicher Informationen
  • Vertrauensaufbau
  • Erörterung der Probleme, Klärung der Erwartungen, Wünsche und Ziele 
  • Detaillierte Erhebung der Anamnese (Krankenvorgeschichte)
  • Ausschluss von Kontraindikationen (Erkrankungen die gegen eine Hypnose sprechen) und Erörtern von eventuellen Nebenwirkungen einer Hypnose
  • Beantworten aller Fragen und Ausräumen sämtlicher Vorbehalte 


Am Tag der Hypnose

  • Eingehen auf eventuelle Rückragen
  • Erneute kurze Besprechung des zu bearbeitenden Problems
  • Beginn der Hypnose-Einleitung


Einleitungsphase (Induktion)

  • Individuelles sanftes Einleiten in einen konzentrierten und fokussierten Zustand mittels bestimmter Techniken und gezielter Formulierungen
  • Vertiefung des Versenkungszustandes über bestimmte Sprechweisen, Metaphern, innere Bilder und Vorstellungen


Arbeitsphase (Hauptteil)

  • Aufdecken und Bearbeiten der belastenden Gefühle
  • Verankerung positiver Suggestionen zur gewünschten Verhaltensänderung und Aktivierung eigener Ressourcen


Ausleitungsphase (Exduktion)

  • Schrittweises, langsames Zurückführen aus dem Trancezustand in das Alltagsbewusstsein, nach Gabe von posthypnotischen Suggestionen, in der das Unterbewusstsein eingeladen wird, den therapeutischen Prozesses nach der Hypnose weiterzuführen


Nachbesprechung

  • Besprechung und Analyse des Erlebten
  • Zeit für Fragen und Erklärungen
  • Hinweise für das Verhalten nach der Sitzung


Zu Hause

  • Ausruhen und Reflexion
  • Nachbereitung der Sitzung
  • Beobachten und Aufschreiben der neuen Impulse und Gedanken
  • Dem Unterbewusstsein Zeit für die Umsetzung des neuen positiven Inputs geben


Welche Verbesserungen können eintreten?

  • Positive Veränderungen, die im Unterbewusstsein aktiviert wurden, entwickeln sich auf der Bewusstseinsebene weiter und beeinflussen das gewünschte Verhalten
  • Innere hartnäckige Saboteure, zum Beispiel destruktive übernommene Glaubens- und Denkmuster, können auf dieser Ebene wahrgenommen und verabschiedet werden